Computer für Revit und Archicad
BIM-Programme arbeiten anders als Rendersoftware. Die meisten Vorgänge am Modell nutzen einen oder wenige Kerne, daher zählen vor allem ein hoher Prozessortakt, ausreichend Arbeitsspeicher und eine stabile Grafikkarte für mehrere Monitore.
Was die Leistung bestimmt
Prozessor mit hohem Takt
Das Regenerieren von Ansichten, das Bearbeiten von Elementen und die Arbeit an großen Modellen hängen vor allem von der Single-Core-Leistung ab. Für Revit und Archicad eignet sich daher ein Prozessor mit hohem Takt besser als sehr viele langsamere Kerne. Zusätzliche Kerne helfen beim Rendern, beim Export und in Visualisierungsprogrammen.
Arbeitsspeicher für große Modelle
Modellgröße, verknüpfte Dateien und geöffnete Ansichten erhöhen den Speicherbedarf schnell. 32 GB reichen für kleinere Projekte, 64 GB empfehlen wir für große Gebäude, Modelle mit Verknüpfungen anderer Gewerke und den parallelen Einsatz von Enscape oder Twinmotion.
Grafikkarte: GeForce oder RTX PRO
Revit und Archicad selbst brauchen keine sehr starke Karte. Die Wahl hängt davon ab, was Sie zusätzlich nutzen: Für Visualisierung in Enscape oder Twinmotion eignet sich eine GeForce RTX mit 16 GB besser, eine RTX PRO mit zertifizierten Treibern lohnt sich in Büros, die auch Ingenieursoftware wie SolidWorks oder Inventor einsetzen.
Arbeit am Zentralmodell
Bei Worksharing in Revit oder Teamwork in Archicad zählen eine schnelle NVMe-SSD für lokale Kopien und eine stabile Netzwerkverbindung. Arbeitsplätze für Teams konfigurieren wir einheitlich, das vereinfacht Service und Austausch.
Empfohlene Konfigurationen
Start Intel mit hohem Takt reicht für die Arbeit nur in Revit oder Archicad. Studio und Studio Intel empfehlen wir, wenn Sie zusätzlich Visualisierungen erstellen. Die CAD-Konfiguration mit RTX-PRO-Karte ist für Büros gedacht, die auch Ingenieursoftware nutzen.
Alle Konfigurationen →Nutzt Revit viele Kerne?
Nur teilweise. Die meisten Modellierungsvorgänge nutzen einen oder wenige Kerne, daher ist ein hoher Takt wichtiger. Viele Kerne beschleunigen Rendering, Export und manche Berechnungen, daher ist ein Prozessor mit 8-24 Kernen und hohem Takt ein sinnvoller Kompromiss.
Wie viel RAM für Revit?
Für kleinere Projekte reichen 32 GB. Bei großen Modellen, verknüpften Dateien und parallel laufender Visualisierungssoftware empfehlen wir 64 GB.
Braucht Archicad eine RTX-PRO-Karte?
Nicht zwingend. Archicad läuft gut auf GeForce-RTX-Karten. RTX-PRO-Karten empfehlen wir, wenn ein Büro Software mit zertifizierten Treibern nutzt oder mehrere Karten in einer Workstation braucht.