Computer für 3ds Max und Corona
Corona Renderer berechnet das Bild auf dem Prozessor; die Grafikkarte beschleunigt höchstens das Entrauschen der interaktiven Vorschau. 3ds Max selbst nutzt beim Modellieren vor allem einen Kern. Eine gute Visualisierungs-Workstation verbindet daher viele Kerne für das Rendering mit hohem Takt für die Arbeit im Viewport und viel Speicher für Szenen mit Vegetation.
Was die Leistung bestimmt
Prozessor: Kerne zum Rendern, Takt zum Arbeiten
Die Renderzeit in Corona sinkt nahezu proportional zur Kernzahl, daher ist ein Ryzen 9 mit 16 Kernen ein sinnvoller Ausgangspunkt für ein Studio, während Threadripper Animationen und große Szenen deutlich schneller rendert. Gleichzeitig nutzen Modellierung, Modifikatoren und Viewport in 3ds Max vor allem einen Kern, daher zählt auch ein hoher Takt. Ryzen-9- und Core-Ultra-Prozessoren vereinen beides.
Arbeitsspeicher: 64 GB als Ausgangspunkt
Architekturszenen mit Forest-Pack-Vegetation, Proxys und hochauflösenden Texturen belegen schnell mehrere Dutzend Gigabyte. Für Innenräume reichen meist 64 GB, für große Außenszenen und Animationen empfehlen wir 128 GB. Fehlender Speicher macht das Rendern nicht nur langsamer, sondern führt zu Fehlern und Abstürzen, daher sollte man hier nicht sparen.
Grafikkarte: Viewport, Entrauschen und V-Ray GPU
Beim Rendern mit Corona berechnet die Grafikkarte das Bild nicht, sorgt aber für einen flüssigen Viewport in 3ds Max und kann das Entrauschen der interaktiven Vorschau beschleunigen. Eine RTX 5060 Ti oder RTX 5070 Ti genügt. Eine stärkere Karte lohnt sich, wenn Sie mit V-Ray GPU rendern oder parallel in D5 Render, Lumion oder Unreal Engine arbeiten.
Laufwerke und Modellbibliotheken
Bibliotheken mit Modellen, Texturen und Proxys wachsen über die Jahre. Bewährt haben sich zwei NVMe-SSDs: eine schnelle Systemplatte für die Programme und eine zweite für Projekte und Asset-Bibliothek. In Teams lohnt es sich, lange Renderings auf einen Render-Server auszulagern, damit die Arbeitsplätze frei bleiben.
Empfohlene Konfigurationen
Studio reicht für Innenräume und kleinere Szenen. Pro mit 16 Kernen ist eine gute Wahl für Studios, die täglich rendern, Threadripper für Animationen und große Außenszenen. Jedes System passen wir an die Größe Ihrer Projekte an.
Alle Konfigurationen →Wie viele Kerne braucht Corona Renderer?
Corona nutzt alle verfügbaren Kerne, und die Renderzeit sinkt nahezu proportional zu ihrer Anzahl. Für regelmäßiges Rendern sind 16 Kerne (Ryzen 9) ein sinnvoller Ausgangspunkt. Studios mit Animationen oder vielen Einstellungen pro Tag profitieren von Threadripper oder einem separaten Render-Server.
Braucht Corona eine teure Grafikkarte?
Nein. Corona rendert auf dem Prozessor, eine teurere Karte verkürzt die Renderzeit also nicht. Für einen flüssigen Viewport genügt eine Mittelklassekarte wie die RTX 5070 Ti. Ein stärkeres Modell lohnt sich bei V-Ray GPU oder Echtzeit-Visualisierungssoftware.
64 oder 128 GB RAM für 3ds Max?
64 GB reichen für die meisten Innenräume und Gebäude. 128 GB empfehlen wir bei großen Außenszenen mit Vegetation, Animationen und mehreren gleichzeitig geöffneten Projekten. Die Mainboards wählen wir so, dass sich der Speicher später erweitern lässt.
Intel oder AMD für 3ds Max?
Beide Plattformen eignen sich gut. Ryzen 9 bietet 16 vollwertige Kerne und hohe Renderleistung, Core Ultra 7 270K Plus und Core Ultra 9 285K bieten 24 Kerne mit hohem Takt. Die Wahl hängt vom Budget ab und davon, ob Sie zusätzlich Videos schneiden.